Technikbecken

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Warum ein Technibecken?:

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Die Hauptgründe für dieses Becken liegen zum einen darin, dass technische Geräte nicht sichtbar untergebracht werden können. Platz für Filtermaterialien wie z. B. Filtermatten, Lebendgestein und sogar Algen kann ein weiterer Grund für diese Anschaffung sein. Schauen wir uns einmal einen Aufbau eines solchen Technikbeckens an.

Die Grösse ist zum einen abhängig von der Grösse des Hauptbeckens, zum anderen von der unterzubringenden Technik selbst. Das nachfolgende Technikbecken soll die Abmessungen 120 x 40 x 40 cm haben. Es geht aber auch ein preiswertes Becken aus dem Baumarkt in der Standartgröße 100 x 40 x 40 cm . Diese Grösse ist auch bei uns in Betrieb und läuft im Kreislauf mit einem 672 Liter Aquarium.


Für das Technikbecken brauchen wir 3 Trennscheiben, die zum einen die Innenbreite des TB haben sollten und jeweils 22 cm hoch sind. (Je nach Abschäumer)Diese werden mit speziellen Aquariensilikon eingeklebt, wobei die Trennscheibe zwischen der Kammer B und C gut 5 cm Abstand zum Boden benötigt.
Technikbecken.gif

Das Wasser tritt durch den Hauptablauf zuerst in die Kammer A in Technikbecken ein. In dieser Kammer wird auch der Abschäumer untergebracht. In diesem Beispiel hat die Kammer eine Breite von 25 cm, so das auch ein grösserer Abschäumer Platz findet.
Tipp! Einige Abschäumer brauchen einen bestimmten Wasserstand, eventuell muss etwas untergebaut werden, bzw. eine andere Scheiben-Höhe verwenden werden, die dem notwendigen Wasserstand des jeweiligen Abschäumers entspricht. Ebenso muss auf die verfügbare Höhe im Unterschrank geachtet werden. Die Töpfe dieser Geräte werden nach oben abgenommen und brauchen etwas Luft bis zum Oberboden.
Weiter fliesst das Wasser durch die Kammer B die Filterkammer. In dieser Kammer ist eine kleine Kunststoff - Lichtrasterplatte LR horizontal über die ganze Breite verklebt. Auf dieser Lichtrasterplatte können blaue Filtermatten, oder Filtermedien abgelegt werden. Dort werden diese gut durchströmt und können nicht im Technikbecken umhertreiben.

Info: Wer kein weitere biologische Filterung durch Algen, Steine etc. plant und lieber mit Filterbehältern arbeiten möchte, kann die Scheiben zwischen A und B, sowie B und C weglassen und ein Zweikammersystem installieren.

Als nächsten kommt die Kammer C. Hier hat man unter anderem folgende Möglichkeiten: Es kann Lebendgestein (am besten viele kleine Steine) zur weiteren Filterung gelagert werden, oder man bringt weitere technische Geräte wie z. B. Zeolith, Fließbettfilter u.s.w. unter. Andererseits kann man in dieser Kammer auch Algen (z.B. Drahtalgen oder Caulerpa) wachsen lassen. Dafür ist aber das einbringen von Bodengrund und entsprechender Beleuchtung notwendig, was aber letztendlich einen relativ großen Aufwand darstellt.


Nachdem das Wasser alle Filterbereiche passiert hat gelangt es in die Kammer D. Diese nennt sich
Oceanrunner.png
Klarwasser - Kammer. Hier befindet sich die Rückförderpumpe zum Hauptbecken. Diese sollte immer über ausreichen Leistung verfügen. Zum einen weil sie eine Steighöhe von oft mehr als 1,5 Meter überwinden muss, zum anderen soll sie genug Strömung im Aquarium liefern.

Bleibt noch zu sagen, dass im TB, je nach Platzverhältnis, auch eine Kammer für Osmosewasser abgeteilt werden kann. Hier sollte die Trennscheibe die Höhe des Technikbeckens aufweisen. Wichtig ist hier eine gute Siliconversiegelung, damit sich Salz- und Süsswasser nicht vermischen können. Der Wasserstand der ganzen Anlage einschliesslich Hauptbecken, kann mit einer Nachfüllanlage ganz bequem und unauffällig über das Technikbecken geregelt werden


Der Anschluss

Am Ende müssen beide Komponenten miteinander verbunden werden. Diese Verbindung wird allgemein als Verrohrung bezeichnet. Nachfolgend ein kompletter Plan mit Übersicht der verwendeten Teile.


Verrohrung mit Technik.jpg
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